Der Elefantenpups - Die Autorin Heidi Leenen im Interview

Ihr Lieblingsbuch aus der Kindheit?

Ups - da kann ich mich kaum entscheiden zwischen Pippi Langstrumpf und Peter Pan.

Was war Ihr Leibgericht – essen Sie das heute noch gerne?

Bereits als Kind mochte ich Pfannkuchen. Das ist bis heute so geblieben. Am Liebsten die süße Variante mit Äpfeln, Kirschen oder Erdbeeren.

Welches ist Ihr Lieblingstier, vor welchem Gehege im Zoo bleiben Sie am längsten stehen?

Ich liebe Giraffen – sie faszinieren mich in ihrer Bewegung. Trotz ihrer Größe strahlen sie Ruhe aus. Ihre Gitternetzflecken, die ja eigentlich zur Tarnung dienen, empfinde ich als besonders hübsch. In einigen Zoos gibt es Hochstände, an denen man den Giraffen in die Augen schauen kann. Der Trick: Akazienzweige - das Lieblingsfutter - hängen weit oben. Solch einen Hochstand gibt’s im neuen Buch auch für Bella. Man findet ihn gleich auf der ersten Seite.

Welche Musik hat sie im Kindesalter nachhaltig beeindruckt?

Na ich bin mit der Musik meiner Eltern groß geworden. Max Greger und James Last, später die Hitparade. Nachhaltig beeindruckt hat mich das nicht, wir waren Draußenkinder und hörten Musik eher nebenbei.

In welchem Musikgenre fühlen Sie sich heute zu Hause?

Da bin ich überhaupt nicht festgefahren. Je nach Stimmung höre ich Pop, Rock oder Klassik. Ich mag deutsche Lieder ebenso wie Musiken aus anderen Kulturen und beruflich setze ich durch meine musikalische Arbeit häufig Kinderlieder ein. Im Chor singen wir aus unterschiedlichen Genres, doch … ich liebe hin und wieder auch die Stille.

Welches Instrument spielen Sie selbst - oder würden Sie in unserem Zoo-Orchester gerne spielen?

Jedes Orchesterinstrument klingt auf seine Weise schön – wenn Bella die Harfe zupft, kann ich mich rasch in eine andere Welt träumen. Dieses Instrument zu spielen, würde mir sehr gefallen.

Womit konnte man Ihnen als Kind eine große Freude bereiten?

Mein Vater war ein wunderbarer Erzähler. Jeden Abend dachte er sich eine Geschichte aus oder las uns vor – für mich waren das tägliche Glücksmomente.

Mit welcher Freizeitaktivität haben Sie bei Ihren Kindern ein Stein im Brett?

Meine Kinder mochten es, wenn ich Geschichten schrieb, in denen sie selber vorkamen.

Was hat Ihnen bei der Arbeit am neuen Abenteuer des Zoo-Orchesters am meisten Spaß bereitet?

Bei unserem großen Projekt gab es einige besondere Momente: Das Konzipieren der Geschichte, der erste Blick auf die Illus von Martin Bernhard, das witzige Einsprechen der Texte durch Stefan Kaminski und Juri Tetzlaff, die unvergesslichen Einspielungen in Berlin mit der neuen Philharmonie und dem Komponisten Stefan Malzew. Sehr fröhlich war auch der Besuch in der St. Ursula Grundschule aus Zehlendorf beim Kennenlernen der Kinder, die später unser Lied „Wir teilen das Glück“ einsangen. Und dann der Moment, als alles zusammengefügt wurde. Viele kleine Schritte in einem tollen, kreativen Team. Ich blicke dankbar zurück und bin voller Vorfreude auf das, was kommt.

Wie würden Sie jemanden, der noch nie was von „Der Elefantenpups“ gehört hat, in wenigen Worten Lust auf dieses wunderbare Musikbuch machen?

Der Elefantenpups ist ein Buch für die ganze Familie, für Kitas, Grundschulen und Konzerthäuser. Vorlesen, selber lesen, entdecken, mitsingen und sich bewegen oder einfach nur lauschen - alles ist möglich.

Ratzfatz steckt jeder mitten in der Geschichte und begleitet das Zoo-Orchester auf seiner turbulenten Reise voller Spaß, Überraschungen und Musik aus fernen Ländern.

Gratis dazu gibt’s ein großes Instrumentenposter mit allen Tieren des Zoo-Orchesters und unser Lied „Wir teilen das Glück!“

Eines steht am Ende fest, felsenfest: „Wer anderen eine Freude macht, wird selbst beschenkt!“

 

Mehr Informationen zum Buch gibt es hier

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