Das Sachbuch dieser Pandemie: Wie das Corona-Virus den Nordosten infizierte

Seit Pandemie-Beginn berichtet der Journalist Carsten Korfmacher in der Regionalzeitung Nordkurier über die Jahrhundertkrise Corona. Seine wichtigsten Reportagen rund um die Pandemie sind jetzt im Nordkurier Buchverlag mecklenbook erschienen.

Seit einem Jahr hält das Virus die Welt in Atem

Island ist als eines der ersten Länder praktisch frei vom Corona-Virus. Ganz ohne Lockdown. Anders sieht es im Rest der Welt aus. Seit gut einem Jahr hält das Virus den Globus in Atem. Seitdem ist die Pandemie das dominierende Thema, schwankt die Debatte zwischen Empörung und Verschwörung. Mittendrin ist Nordkurier-Reporter Carsten Korfmacher, der von Anfang an über die Krise berichtet. Nun erscheint eine Auswahl seiner Texte in Buchform beim Nordkurier Buchverlag.

"Die Corona Akten. Wie das Virus den Nordosten infizierte" beschreibt die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2020. Es ist ein Potpourri an Themen, die der Autor analysiert. Hätte die Ausbreitung des Virus verhindert werden können, warum das Toilettenpapier knapp wird und sich Superreiche in Bunkern verstecken? Auch der Blick in die Zukunft soll nicht fehlen. So wird etwa der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen das Virus auf die Arbeitswelt, Wirtschaft und unser Miteinander haben könnte.

In was für einer Welt leben wir nach Corona?

Im Interview mit Nordkurier-Reporter Frank Wilhelm sagt Carsten Korfmacher: "Wir wollten mit dem Buch zwei Dinge erreichen: Erstens sollte es die Debatte um die Pandemie und die Maßnahmen bis zum jetzigen Stand nachzeichnen." Und zweitens wolle die Redaktion mit diesem Buch "Bleibendes schaffen", weshalb sich zahlreiche, teils noch unveröffentlichte, Beiträge mit der alles entscheidenden Frage beschäftigen, in was für einer Welt wir nach Corona leben werden.   

Dabei geht Carsten Korfmacher journalistisch höchst spannenden Themen nach, die vielen Menschen im Land unter den Nägeln brennen: Wie können die gigantischen Corona-Schulden wieder abgebaut werden? In welche Richtung entwickelt sich unsere Gesellschaft bzw. wird die Spaltung voranschreiten?

Für Korfmacher ist dieser Marathon noch nicht zu Ende

Ein Jahr Arbeit steckt in diesem, Korfmachers erstem Buch. Und so zeigt sich der mehrfach preisgekrönte Journalist aus der Nordkurier Mediengruppe im Interview durchaus zufrieden: "Es fühlt sich gut an, in etwa so an, als käme ich von einem Marathonlauf nach Hause." Zwar schmerze der Körper, aber sein Kopf wolle weiterlaufen. "Ich bin richtig heiß darauf, die Debatte weiter zu begleiten." 

Fazit: Das Buch versteht sich als ein Zeitdokument, sachlich, fernab der Aufregung, mit Platz zur Meinungsbildung. dv

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