Stefan Malzew leitet das Orchester für den Elefantenpups

Ihr Lieblingsbuch aus der Kindheit?

Neben den Grimms-Märchen war das der Struwwelpeter.

Was war Ihr Leibgericht – essen Sie das heute noch gerne?

Das waren von meiner Mutter selbstgemachte Buletten, mit Blumenkohl, Kartoffeln und einer seeeehr leckeren Soße.

Welches ist Ihr Lieblingstier, vor welchem Gehege im Zoo bleiben Sie am längsten stehen?

Passend zu unserer Geschichte sind das die Elefanten, die mich bis heute faszinieren.

Welche Musik hat sie im Kindesalter nachhaltig beeindruckt?

Ich habe als Fünfjähriger mit Begeisterung Häkeln gelernt - und dabei zwei Schallplatten immer und immer wieder abwechselnd angehört (bin heute immer noch dankbar für die Geduld meiner Eltern): Beethovens fünfte und sechste Sinfonie in Aufnahmen mit Wilhelm Furtwängler und Hermann Abendroth.

In welchem Musikgenre fühlen Sie sich heute zu Hause?

Das ist schwer abzugrenzen, da ich sehr unterschiedliche Musik gern mag und auch spiele. Aber als „zu Hause“ sollte man wohl die klassische Musik bezeichnen, von der ich meine „Reisen“ mache in nähere und entferntere Genres.

Welches Instrument spielen Sie selbst - oder würden Sie in unserem Zoo-Orchester gerne spielen?

Ich spiele Klavier und Klarinette, auch etwas Vibraphon und Akkordeon. Im Zoo-Orchester wären da nur zwei davon dabei, einerseits der Papagei mit der Klarinette und der Eisbär mit dem Marimbaphon, was auf eine ähnliche Art gespielt wird, wie ein Vibraphon.

Womit konnte man Ihnen als Kind eine große Freude bereiten?

Mit einem Eis. Oder auch mit zwei Eis.

Mit welcher Freizeitaktivität haben Sie bei Ihren Kindern ein Stein im Brett?

Ich habe inzwischen fünf Enkel - und die geben, wenn wir uns sehen, die Ideen vor.

Was hat Ihnen bei der Arbeit am neuen Abenteuer des Zoo-Orchesters am meisten Spaß bereitet?

Das war das Hineinversetzen in die typischen Klänge der unterschiedlichen Länder, bevor ich dann in deren Charakter eigene Stücke erfunden habe. Am spannendsten war das bei Pombos Heimat Afrika, wo man die tiefen Wurzeln der Tradition und der Verbundenheit mit der eigenen Kultur, der Musik, der Erde und der Gemeinschaft spürt.

Wie würden Sie jemanden, der noch nie was von „Der Elefantenpups“ gehört hat, in wenigen Worten Lust auf dieses wunderbare Musikbuch machen?

Musik kann riesige Welten hinter einer Geschichte öffnen - und die Tiere rund um Mei-Yue und Pombo haben im Elefantenpups ein Reise-Erlebnis, bei dem es sich lohnt, in diese Welten einzutauchen.

Mehr Informationen zum Buch gibt es hier

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