RAF im Osten - Terroristen unter dem Schutz der Stasi

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14,90 € pro Stück


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62 Tote. Hunderte Verletzte. 250 Millionen Euro Sachschaden. Das ist die Schreckensbilanz der Roten Armee Fraktion, die ab 1970 mit grausigen Attentaten die Schlagzeilen bestimmte. Dabei konnte sich die RAF der Unterstützung aus der DDR gewiss sein, wie das Buch „RAF im Osten“ zeigt. Die Dokumentation enthüllt den geheimen Deal zwischen Stasi und RAF. Zehn Aussteiger fanden Unterschlupf in Ostdeutschland. Die Stasi-RAF-Connection galt als größtes Staatsgeheimnis der DDR. Autor Frank Wilhelm, Journalist bei der Tageszeitung Nordkurier, hat unzählige Stasiakten gewälzt und eine Vielzahl von Originaldokumenten aufgespürt. Im Mittelpunkt der deutsch-deutschen Agentenstory stehen zwei in Neubrandenburg abgetauchte RAF-Terroristen. Die Geschichte von Silke Maier-Witt und Henning Beer liest sich wie ein Thriller, der höchst real war.

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Liste der Kommentare:
2016-11-01 19:34
Die gute Recherche des Autors zeigt, wie sich der starre und unbewegliche Unterdrückungsapparat der Stasi Verbrecher der übelsten Sorte, nämlich Mitglieder der RAF zunutze machen will, ihre Ziele auch in der Bundesrepublik Deutschland durchzusetzen. Nämlich die Verfolgung von Feinden der damaligen DDR und deren Vernichtung mit brutalsten Methoden. Diese Asylgewährung ist der untaugliche Versuch, Menschen, die einen Irrweg beschritten haben (RAF) als Kampfreserve der Stasi aufzubauen. Weiterhin ist die Asylgewährung typische Geheimdienst-Denke: "Wir wissen mehr als die da drüben vom BND". Das genaue Gegenteil war der Fall, der BND war längst auf den Spuren dieser RAF-"Aussteiger". Auch bei bei deutsch-deutschen Verhandlungen ist diese Problematik mehrfach angesprochen worden, ohne klare Antwort der DDR-Seite.

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